Ein Interview mit Gault&Millau. Emil Bolli der Schweizer Nati verrät, wie viele Vegis die Mannschaft hat. Und was es in Russland zu essen gibt.

Emil Bolli, Sie sind der Koch der Schweizer Nati. Was gibt’s 2018 in Russland zu essen?

Wir servieren alles in Form von Buffets. Mittags gibt’s dann zum Beispiel rosa gebratenen Kalbshohrücken mit Madeirajus und zum Dessert Milchreis. Abends haben wir Meerwolf-Medaillons oder Pouletgeschnetzeltes, Reis, gebackene Süsskartoffeln und eine Mango-Joghurt-Creme

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig. Was heisst das genau bei Profi-Fussballern?

Besonders wichtig sind viele Kohlenhydrate, Lebensmittel mit vielen Vitaminen und Mineralsalzen. Der Eiweiss-Haushalt soll möglichst ausgewogen sein, fettige und blähende Lebensmittel sind tabu. Darum ist die Wahl des Öls sehr wichtig. Ich benutze nur Öl mit hochwertigen, ungesättigten Fettsäuren. Das kriege ich nicht überall auf der Welt, darum habe ich immer genügend Vorrat dabei.

Emil Bolli mit seiner Tochter Andrea an der WM 2014 in Brasilien.

Können Sie auf individuelle Wünsche der Spieler oder Vorlieben eingehen?

Ja, selbstverständlich. Das kann und will ich. Es muss natürlich immer auch umsetzbar sein und ins Gesamtangebot des jeweiligen Buffets passen.

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